Warum die Arbeit an Glaubenssätzen kein Hokus-Pokus ist

Zu Beginn des Jahres habe ich durch meinen Vortrag „Finde Dein Alleinstellungsmerkmal“ unter anderem eine Kundin gewonnen, die ihr Portfolio mit mir besprechen und sich am Markt neu positionieren wollte. Bereits beim ersten Gespräch wurde klar, dass sie aus ihrem Leistungskatalog 90% nicht liebte und sich „eigentlich“ davon auch trennen sollte, wäre da nicht das grosse Aber im Kopf. To make a long Story short und von den Diskussionen und Ängsten einmal abgesehen: Jetzt, 6 Monate später macht sie mit 10% ihres ursprünglichen Portfolios bereits 300% mehr Umsatz, das verdankt sie „eigentlich“ nicht mir sondern den Gesetzten der engpasskonzentrierten Strategie, der spitzen (Konzentration) statt breiten (Diversifikation) Marktdurchdringung. Meine Rolle dabei war nur der externe Mentor.

Doch schreibe ich diesen Blogartikel nicht darum. Ich schreibe ihn, weil die wirklich limitierende Grenze im Kopf, hinter dem ersten (Ich darf mich nicht konzentrieren) ein tieferer steht. Übrigens ist das in den meisten Fällen so, auf der sogenannten Metaebene, hinter dem Problem ein zweites lauert. Das ist mit dem tieferen Glaubenssatz der Kundin auch so und hat etwas mit ihrer Vorstellung von Erfolg, Glück und Zugehörigkeit zu tun. Zwar will sie erfolgreich und glücklich sein, sich aber nicht zugehörig fühlen zu denen, die in Hochglanzmagazinen als erfolgreich und glücklich angepriesen werden. Für ihr eigenes Leben in Erfolg und Glück hat sie bislang keine Bilder entwickelt bzw. keine zu entwickeln getraut, ja misstraut sogar der Wahrhaftigkeit der medialen Welt ein wenig.

Jetzt zeichnet sich ab: die 300% Umsatz-Plus sind nice to have, jedoch nur eine selbstgesteckte Grenze, nach oben komplett offen, wenn sie sich (und damit als Vorbild für ihre Mitarbeiter und Führungskräfte) ein eigenes Bild für Erfolg, Wohlstand und Glück kreiert.

Gehst Du damit in Resonanz? Dann mach was draus, mach das Beste draus, Deine

Johanna Dahm

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johanna

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